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Projekt Gesund mit Kunst: 'Der Weg zum Künstler in uns'


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Kunsttherapie-Workshops in Ingolstadt, München, Frankfurt und online




Die Kunsttherapeutin Franziska Hartmann aus Frankfurt erzählt, wie es zu diesem erfolgreichen Workshop gekommen ist und wie sich der Workshop den neuen Realitäten anpasst und sich selbst auf den Weg macht, neue Künstler zu finden: im Raum Ingolstadt, München, Frankfurt oder auch ONLINE, wenn es die Umstände nicht ermöglichen sich persönlich zu treffen.


“Es ist immer ein Wunsch von mir gewesen, mich und meinen Mal:Raum an die Orte zu bringen, die ich liebe und mich dort zum Ausdruck zu bringen. Dort bin ich authentisch und am wirkungsvollsten. Die Kunstvermittlerin Anke Schneider des MKK, Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt hatte mich im Internet gefunden, weil sie selbst ein Jahr bei einem Schüler von Arno Stern gemalt hat. Sie hat die bunten Spuren-Malwände auf meiner Website wieder erkannt.“

Anke Schneider suchte eine Kunsttherapeutin für das Projekt 'Gesund mit Kunst' gefördert von der STADTKULTUR Netzwerk Bayrischer Städte e.V., und AOK Bayern, das innerhalb von zwei Jahren in Bayern als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit Galerien und Museen durchgeführt wurde.
„Wir haben uns von Anfang an super verstanden“, erzählt Franziska Hartmann. "Es war so inspirierend mit ihr. Und so entstand das Konzept für die Workshop-Reihe 'Der Weg zum Künstler in uns' mit Leichtigkeit."


Ziele des Kunsttherapie-Workshops 'Gesund mit Kunst'


Ein Ziel des Workshops war es, die Kunst als Gesundheitsfaktor in den Fokus zu rücken.
Weitere Ziele des Maltherapie - Workshops: ästhetische Bildung, Steigerung der Kreativität und Lebensqualität, Erfahrung und Erleben von Handlungskompetenz, Entspannung sowie Selbstwirksamkeit.
„Mein Wunsch für die Teilnehmer in meinem Workshop ist“, sagt Franziska Hartmann, „den Kunstschatz in uns selbst wieder zu entdecken: so wie das Museum in einer Stadt Kunstschätze bewahrt und ausstellt, so sollte jeder Mensch die Künstlerin, seinen kreativen Schatz in sich wieder entdecken, wertschätzen und bergen.“


Inhalte des Kunsttherapie-Workshops 'Der Weg zum Künstler in uns'


Im ersten Teil des Workshop-Abends führte Anke Schneider die Teilnehmer in die aktuelle Ausstellung des Museums. Bei einer kurzen Werkbetrachtung liessen die Zuhörer, Kunst und Raum auf sich wirken, um im Anschluss Gedanken in der Gruppe auszutauschen.

Im zweiten Teil gab es die Möglichkeit im Atelier des Museums selbst künstlerisch tätig zu werden. „Ich bin begeistert und berührt“, berichtet Franziska „wie offen und entschlossen die Teilnehmer ans Werk gegangen sind. Es besteht doch ein großer Bedarf schöpferisch und künstlerisch sein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.“

Der Museumsbesuch, das Betrachten von Kunst sowie eigene künstlerische Tätigkeit haben eine entspannende und gleichzeitig motivierende Wirkung. Die Auseinandersetzung mit Kunst, ob als Betrachter oder Schöpfer, eröffnet Raum und Zeit zu sich selbst zurückzukehren. Der Alltag tritt zurück, der Fokus rückt auf die Beziehung zwischen dem Selbst und dem Kunstwerk.
Ohne Leistungsdruck und Stress wurde mittels Farbe und künstlerischem Material Kontakt zur eigenen individuellen künstlerischen Art aufgenommen. Sich selbst kreativ zu erleben und zu erfahren stärkt das Selbstbewusstsein und aktiviert die eigenen Ressourcen und Selbstheilungskräfte.

Die kunsttherapeutische Begleitung - Franziska arbeitete mit der Methode „LOM°“ Lösungsorientierte Maltherapie und passte sie an das Konzept an - hilft dabei eigene Wünsche und Bedürfnisse besser kennenzulernen, die persönlichen Schutzfaktoren zu stärken und die täglichen Anforderungen der Umwelt wahrzunehmen, die Herausforderungen des Alltags besser zu meistern und dadurch wieder gestärkt durchs Leben zu gehen.


„Der Workshop an insgesamt 5 Dienstag Abenden war schnell ausgebucht“, erzählte uns Anke Schneider und daher wurde das Angebot des Kunsttherapie-Workshops im Januar 2020 wiederholt.







Kunsttherapie im Online-Workshop




Der Kunsttherapie - Workshop 'Der Weg zum Künstler in uns' passte sich den neuen Realitäten an und ging nun mittels der Plattform Zoom ONLINE.

„Wir transferierten unser Museum für Konkrete Kunst mittels Videofilmen der aktuellen Ausstellung „Mind the GAP" und einer Materialbox in das Zuhause der Workshop-Teilnehmer, wo diese auch selbst wieder kreativ wurden“, berichtet Anke Schneider.
Der Online-Workshop für Kunsttherapie richtete sich vermehrt an Menschen mit dem Wunsch nach Veränderung und/oder Anpassungsschwierigkeiten durch Veränderung - Corona-Krise, neuer Lebensabschnitt, Sinn-Verlust und Suche, Verlust durch Arbeit oder eines Menschen.







Teilnehmerstimmen | Maltherapie - Workshop



N., 35 Jahre aus Frankfurt. „Tolles Angebot, jetzt in dieser Situation in die Stille zu kommen, Mein Ziel Vertrauen und innere Ruhe zu erlangen, hatte ich bereits erreicht gehabt, das verliere ich manchmal wieder, habe aber jetzt mit dem Malen eine weitere Methode gefunden, wie ich immer wieder zu der Ausgewogenheit finden kann, sozusagen es als Ventil nutzen kann. Konzept und dasTeam-Coaching waren toll!“

K., 45 Jahre aus Nürnberg: „Die letzten Male haben mir gezeigt wie schön und wie wertvoll es ist, wieder kreativ zu sein und zu malen. Mit links zu malen schaltet alle anderen Gedanken in meinem Kopf aus. Ich möchte mir diese Zeit öfter nehmen, weil ich mich danach besser fühle.“

M., 48 Jahre aus Ingolstadt: „Ich kann nur positives berichten. Der Wert auf meiner (Belastungs-)Skala hat sich deutlich verbessert. Das links Malen ist sehr „konzentrativ“ und meditativ. Ich habe darauf hin wieder ganz viele (künstlerische) Sachen gemacht, die ich lange habe liegen lassen und ich will das in meinem Alltag mitnehmen und wieder einbauen, wenn ich wieder mal ganz runterkommen will. Das Format war total passend, weil es ja kaum Angebote dieser Art gibt. Auch wenn ich es schöner gefunden hätte, man hätte sich persönlich getroffen. Vielen Dank auch an die Gruppe! Ich fand’s schön, dass die Gruppe so divers war und da bedanke mich auch für das Vertrauen und die gute Workshop- Begleitung. Ich würde mir wünschen, dass dieses Format wiederholt stattfindet und neu durchgeführt wird. Es ist auch schön das in der Gruppe zu machen weil man einfach weiß, da ist noch jemand dabei und das macht total Spaß. Die Begleitung war sehr angenehm und professionell.“

L.70 Jahre aus dem Raum München: „Die Methode mal links zu Malen hat, super für mich gepasst, weil ich von meinem hohen Anspruch runter gekommen bin, alles besonders gut machen zu müssen und das hat mir geholfen mich zu entspannen. Ich hab mich nicht auf den Inhalt konzentriert, sondern auf die linke Hand und dann ist das Bild, der Inhalt auch immer schön geworden. Heute hatte ich ein super Erlebnis - ich hatte erst eine Ohnmacht und dann als ich anfing das zu malen ist meine ganze Wut heraus gekommen, die ich verbunden habe mit meinen Gefühlen und hat sich in eine Kraft verwandelt und das hat mir super gut getan. Ich fand es sehr schön von der Gruppe mit zu bekommen wie es ihr geht und es hat viel Spaß gemacht zusammen zu malen vielen Dank für die super Betreuung, sehr professionell, vielen Dank.“

W. 71 Jahre aus den Raum München: „Das Ausdrücken seiner Befindlichkeit vor der Gruppe hat mir gut getan, obwohl ich mich etwas gescheut habe am Anfang, aber jetzt bin ich froh das ich den Schritt gemacht habe.“

M. 40 Jahre aus Ingolstadt „Das Konzept ist super gewesen auch online sehr gut umgesetzt. Das Zusammenwachsen einer Gruppe ist wichtig und hat mich auch selbst weiter entwickelt und mich weiter gebracht. Ich würde aber sagen, dass es schöner ist, sich persönlich zu treffen, weil diese soziale Komponente einfach besser funktioniert, wenn man sich wirklich live sieht.“

S. 27 Jahre aus München: „Mein Ziel einen Ausgleich zu erreichen unter diesen äusserlichen Umständen, ist mir meist gelungen. Ich bin stolz auf die Bilder. Malen ist ein Teil, der zu meinem Ausgleich beitragen wird, um mich besser durch diese verrückte Zeit zu schippern. Ich fand auch das Konzept und die Betreuung sehr gut und würde mir wünschen, dass es wieder stattfindet, am liebsten auch live mal in München.“